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Kreta - Ein detaillierter Reisebericht
Kommt man im September am Flughafen Heraklion, der Inselhauptstadt, an, fühlt man sich
eher in die verbrannte Landschaft Südkaliforniens
versetzt, denn auf Kreta befindlich.
In gelblichem Gewande empfängt einen die Landschaft. Im Frühjahr noch
grün erblühend, Berggipfel teils von Schnee bedeckt, ist mittlerweile
alles Gras verdörrt. Und dennoch ist Kreta eine grüne Insel; überall
sieht man grüne Hänge, Berge und Haine, denn nahezu alles Grüne sind
Olivenbäume. Derer gibt es, so schätzt man, rd. 15 Millionen Stück auf
dieser Insel.
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Übernachten kann man auf Kreta wie überall - von einfachen Pensionen
über Bed & Breakfast bis hin zu nobelsten Einrichtungen.
Wir bleiben uns bei dieser Art von Urlaub treu. Ein gewisser Standard muss
sein, Luxus brauchen wir hier nicht. So ist es für uns denn auch sehr
angenehm, dass es abends in dem Hotel kein Essen gibt, sondern wir
überall da, wo es uns hin zieht, abends einkehren können. Tipps zum
guten Speisen sind hier zu finden.
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Zu bieten hat Kreta eine Menge für Touristen. Da wären
auf der einen Seite viele schöne Strände und Buchten zu nennen. Zum anderen
laden alte historische Stätten zu Erkundungen und Führungen ein.
Ist man erst einmal auf Kreta, wird man sich sicherlich den Strand von Vai
ansehen wollen, jenen Streifen palmenbewachsenes Kreta, an dem so
sagenhafte Dinge wie Werbefilme für Bounty und Bacardi gedreht worden
sein sollen.
Hm, einladend sieht sie ja aus die Gegend ...
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... aber es sei doch aus eigener Erfahrung erwähnt, dass sich die weite Anreise in
den äußersten Osten der Insel für das, was man dann tatsächlich dort
sieht, eigentlich nicht lohnt.
Der Palmenhain ist eingezäunt, der Strand zwar schön, aber ab dem
späten Vormittag überlaufen.
Was also soll man da, wo man doch außer einem Restaurant und dem Strand
und ganz vielen Autos eigentlich nichts hat? Wie wär´s mit schnorcheln
oder tauchen?
An allen Stellen, an denen wir auf Kreta mit dem Kopf unterwasser waren,
hat uns Vai mit Abstand am besten gefallen. (Weitere Details dazu siehe hier)!
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Der Versuch, den minoischen Palast von Knossos teilweise und in Fragmenten zu
rekosntruieren, wäre vielleicht besser nie gemacht worden. Dennoch ist
diese historische Stätte ein beachtliches Monument der kretischen
Geschichte.
Nicht nur Zeus und Europa haben ihre Spuren hinterlassen. Die Zeit der
Minoer, bzw. das Volk von König Minos hat auf Kreta einige Jahrhunderte
gelebt und Zeugnisse ihrer damaligen Zeit, wie bspw. den Palast von
Knossos zurückgelassen.
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Ein paar Tipps zu Knossos sind hier zu finden!
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Wo aber ist der Reichtum, das Herz dieser Insel zu finden? Nun, mit nichten dort, wo
die Hotels für die Touristen stehen. Fahren wir also auf das Land hinaus
bzw. in die Insel hinein.
Schnell kommen wir in das erste Dorf. Wir steigen aus dem Mietwagen aus und sehen uns um.
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Dort sitzen ältere Männer unter der Dorfplatane im Schatten, schwatzen und trinken
ihren griechischen Kaffe. Dort geht eine Frau, gefolgt von einem mit
Zweigen beladenen Esel, den sie an einer Leine bei sich führt.
Allerorten geht das Leben seinen Weg. Gemächlich teils, jedenfalls immer ohne Hektik.
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Fortsetzung ...
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