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Tauchen in El Quseir, Rotes Meer
Wozu lange in die Ferne
schweifen, wenn das Gute so nahe liegt?
Mit 4 Flugstunden Entfernung von (Nord-)Deutschland, bietet Ägypten mit dem
Roten Meer ein wirkliches Unterwasserparadies an.
Wir waren im Mai/Juni 2000 in El Quseir im dortigen Mövenpick Resort
und der dort befindlichen Subex-Tauchbasis.
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El Quseir liegt 120 km (oder rd. 2 Autostunden) südlich der
"Tauchhauptstadt" Hurghada, wo üblicherweise auch der Flieger
landet und der Tauchtourismus (im Gegensatz zu El Quseir) boomt.
Die auf dem Mövenpick-Hotelgelände befindliche "Subex"-Tauchbasis steht
unter Schweizer Leitung.
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Die Tauchbasis selbst liegt in der
"El Quadim"-Bucht direkt am Strand, der wie ein Halbkreis da
liegt. Die Bucht selbst ist Bestandteil der Hotelanlage.
Inmitten der sehr großen halbrunden Bucht liegt das V-förmige
Korallenriff, das als hauptsächliches Tauchrevier dient. Eine detaillierte Riffkarte
kann hier eingesehen werden.
Während das Hotel mit seinen Gebäuden auf der einen Seite der Bucht
liegt, befindet sich die Tauchbasis auf der anderen Seite (bzw. am Ende)
des Strandes. Man geht einige
Minuten über den herrlichen Sandstrand um vom Hotel zur Basis zu
gelangen.
Im gleichen Gebäude befindet sich zusammen mit der Tauchbasis der sog.
"Divers Club", eine Hotelrestauration, die von vormittags bis
spät nachmittags Speisen und Getränke anbietet.
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Ausstattung
Die Basis selbst macht einen außerordentlich guten Eindruck! Es ist
alles sehr sauber, gepflegt und übersichtlich.
An der "Rezeption", dem Tresen des Büroteils der Basis, kann
man alle bürokratischen und informativen Angelegenheiten abwickeln,
z.B. das Leihen von Ausrüstungsteilen, sofern notwendig.
Neben einem separaten Kompressorraum, in dem
"Bauer" Kompressoren brummen, ist auf der Basis eine stets top-aufgeräumte
Werkstatt eingerichtet, wo Reparaturen vom Personal (im Bedarfsfall auch
an Kunden- Equipment) durchgeführt werden. Die Basis beherbergt daneben
zwei große Trocken- und Umziehräume, einen Waschplatz usw.
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Nach dem Waschen hängt man die großen Teile (Anzug und Jacket,
Füßlinge) auf neben dem Waschbassin befindliche Trockenständer.
Diese werden abends vom Personal in die Trockenräume geräumt und
sind damit abends automatisch unter Verschluß.
Die anderen Teile (Automat, Computer, Maske, ...) packt man in seinen
weißen Plastikkorb (oder die abschließbare Holzbox daneben) im
Trockenraum, wo damit alles ordentlich verstaut ist.
Für Tauchlampen gibt es abschließbare Metallkäfige. Schlüssel und
Schloß bekommt man von der Basis gestellt.
Bzgl. Leihausrüstung ist die Basis recht gut ausgestattet, scheint´s.
Ob Computer, Lampe, ... im Grunde kann man auf der Basis offensichtlich alles leihen,
gegen entsprechende Gebühr versteht sich.
Schön ist, daß wenn man bspw. einen
Computer leiht, immer genau diesen wieder bekommt - man muß sich dann nicht immer wieder an ein neues Teil
gewöhnen.
Nitrox-Fans kommen auf der Basis ebenfalls voll auf ihre Kosten. Es
wird (soweit wir wissen: regelmäßig) Nitrox angeboten. Sämtliches
dafür erforderliches Equipment ist leihbar. Ebenso ist es möglich
Nitrox-Kurse zu absolvieren.
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Was man auf der Basis voll vergessen kann, ist das Flaschenschleppen!
Man geht (weitgehend angezogen und ohne(!) Flasche) mit seinem Gerödel beladen über
den Jetty (Foto links) auf die Plattform am Ende. Dort bekommt man, was
man braucht: Preßluft in 10, 12 oder 15 ltr. Stahlflaschen.
Die Flaschen stehen dort aufgereiht und man bekommt die Größe, die
man möchte (15 ltr. :-).
Nach dem Tauchgang kommt auch kein Streß auf, da man seine leere
Pulle einfach auf dem Jetty stehen läßt. Das hilfreiche ägyptische
Personal karrt die leeren und vollen Flaschen. Ein Service, den man sehr
schnell sehr zu schätzen lernt! |
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Tauchplätze
Bevor wir erläutern, welche Spots es gibt, wollen wir zunächst ein
paar Worte zur Qualität im Allgemeinen sagen.
Das Leben in der Bucht (Fauna wie Flora) ist voll intakt. Es gibt
wahnsinnig viel zu sehen, und alles ist in Ordnung, also keine
abgestorbenen Korallen usw.
Die Qualität als solche rührt sicher daher, das die Basis am Tag
niemals mehr als 100 Taucher ins Wasser läßt. Es gibt 4 gleichlange
Zeitzonen am Tag (aufgeteilt zwischen 8:00 h bis 18:00 h), in denen
Taucher ins Wasser gehen dürfen.
Man entscheidet sich als Taucher am Vortag, in welcher der Zeitzonen man
am nächsten Tag tauchen gehen möchte und beginnt seinen Tauchgang
innerhalb seiner Zeitzone. Es sind damit im Prinzip nie mehr als 25
Taucher im Wasser (die sich ohnehin in diesem riesigen Riff verlieren).
Dem Schutz der Natur ist damit offensichtlich hinreichend Rechnung
getragen.
Eine Ausnahme dieser Regelung findet 1-2 mal pro Woche statt, wenn
abends ab 20:00 Uhr Nachttauchgänge stattfinden. Auch hierzu hängt
eine Liste aus, in die man sich einträgt, bis sie mit max. 25 Tauchern
voll ist.
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Die Spots selber teilen sich in 3 Bereiche:
1. das riesige Hausriff
2. Jeep-Safaris
3. Boot-Safaris
Das, was das Tauchen im "Mövenpick" kennzeichnet, ist in
erster Linie das riesige und absolut phantastische Hausriff. Man taucht
ohne Bootsfahrt, und ohne Streß von Land aus einfach ab. Das Riff ist
so groß, das wir nach 20 Tauchgängen immer noch Erkundungsbedarf
spüren.
Man geht im Hausriff (am besten je nach Tageslicht-Einfall) auf die
linke oder rechte Seite. Wer´s tiefer als 30-35 Meter braucht, geht ab
durch die Mitte. Dort kommt man Richtung Freiwasser auch locker über
die 40 Meter-Marke hinaus.
Links wie rechts sind Höhlen, Canyons und andere (gewaltige bis
bizarre) Gebilde und Skulpturen und andere, durch Korallenwachstum
entstandene Blickfänge, zu entdecken.
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Das Hausriff:
Man startet generell mit einem Sprung vom Jetty und befindet sich gleich
an der Kante des Paradieses! Dort geht man (der Bojenleine, die den
5-Meter-Bereich für Schwimmer vom Freiwasser trennt) folgend langsam
auf Grund und geht dann halt links, mitte oder rechts.
Schnell ist man von den Anblicken dieser gewaltigen Fauna und Flora
überwältigt.
Sinnvoll ist bspw. auf größerer Tiefe an der Riffwand aus der Bucht
in Richtung Freiwasser herauszutauchen, bei 100
bar umzukehren und mit geringerer Tiefe wieder zurück zu kehren. Man
sieht wahnsinnig viele verschiedene Dinge.
Auch wenn man mehrere male eine Riffwand (in verschiedenen Tiefen) betaucht hat, findet man vom
einen aufs andere mal doch immer wieder faszinierende neue Sachen!
Wer möchte, kann sich von der Jetty-Crew mit einem Zodiac ein Stück in die
Bucht hinausfahren lassen, so daß man einen "Einweg"-Tauchgang
machen kann, also vom Freiwasser in Richtung Strand. Man sagt dem "Captain"
dazu einfach, wie lange man tauchen möchte und er fährt einen soweit
raus, das man bspw. bequem 1 Stunde zu tauchen hat, um wieder zur Basis
zu kommen.
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Statt eines Deko-Stopps kann man seine Deko- oder auch
Sicherheits-Austauchzeit nach dem eigentlichen Tauchgang einfach dadurch vergnüglich gestalten, in dem
man sich zur Bojenleine begibt und in dem ganzen Areal bei rd. 5 Meter
Wassertiefe die Korallenstöcke auf
dem Sandboden beguckt oder wiederum die Riffwände im flachen Wasser betrachtet.
Es passiert regelmäßig, daß man seine Austauchzeit quasi völlig
überschreitet und bis "zum letzten Atemzug" unten bleibt, denn
selbst im 5 Meterbereich herrscht pralles Leben.
Im Prinzip braucht man sich nur vor einen Korallenstock
zu legen und abwarten was passiert. Auf einem 1 x 1 m großen Stück
Meeresgrund tummelt sich das Leben so sehr,
daß man ohne Probleme auch länger als ein Viertelstündchen verträumt auf die
Fischchen und das andere Gewusel starrt.
Direkt unter der Bojenleine findet man z.B. auch die imposanteste
aller Fischarten: den Clown- oder besser Anemonenfisch (s.h. Foto links).
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Sonstige Spots
Die Jeep-Safaris:
Wem das Hausriff zum Staunen nicht genügt, hat die Möglichkeit,
zweimal täglich an einer mehrstündigen Jeep-Safari teilzunehmen.
Von der Basis aus werden sowohl nördlich wie südlich gelegene
Tauchspots angefahren. Diese liegen aufgereiht wie Perlen auf einer
Kette an der Küstenstraße zwischen Safaga im Norden und Marsa Alam im
Süden. Die maximale Fahrdistanz beträgt ca. 1 - 1,5 Stunden.
Wir selbst haben zwei Jeep-Safaris unternommen, eine nach Norden, zum
nördlichsten Spot, einer Stelle names "El Khaf", die sich
durch einen interessanten Slot-Canyon als Ein- und Ausstieg sowie einige
andere faszinierende Merkmale auszeichnet,
sowie eine Tour knapp unterhalb der eigentlichen Stadt El Quseir.
Das Tolle bei einer Jeep-Safari ist neben dem sagenhaften Service der
Basis (weiter unten mehr dazu) das Tauchen an Stellen, die sagenhaft
abgeschieden scheinen, geradezu so, als ob dort noch nie ein Mensch vor
einem getaucht wäre. Auch am Hausriff hat man nie das Gefühl der Enge;
andere Taucher trifft man Unterwasser selbst dort eher selten, aber die
Spots außerhalb der Bucht haben ihre ganz eigenen Reize. |
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Die Bootsafaris:
Zu unserer Anwesenheitszeit Im Mai/Juni 2000 wurde das Tauchboot
gerade einer Inspektion und Wartung unterzogen. Es wurden daher
keinerlei Bootsafaris angeboten.
Auf Nachfrage teilte man uns mit, daß die Anfahrtszeiten zu den
Spots mit dem Boot ebenfalls ca. im Bereich 1 Stunde lägen.
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Fauna
Daß das, was wir alles gesehen haben, kaum dokumentierbar ist, kann
sich jeder vorstellen, der einmal im Roten Meer den Kopf unter die
Wasseroberfläche gesteckt hat.
Ausgehend von unseren Erfahrungen aus dem Mittelmeer um Kreta und
heimischen Baggerseen, sprengt das alles, was man sich vorstellen kann!
Ohne Übertreibung müssen wir feststellen, daß wir auf jedem
einzelnen Tauchgang mehr Fische und mehr verschiedene Arten gesehen
haben, als auf weit mehr als einem dutzend Tauchgängen auf Kreta
zusammen.
Die Liste der Arten, die wir identifizieren konnten, beläuft sich auf
rd. 80! Alles in allem haben wir ein wirklich sagenhaftes
Unterwasserparadies vorgefunden.
Wir brauchen sicherlich nicht zu erwähnen, daß das Tauchen nicht
nur am Tage die reine Faszination war, sondern insbesondere auch die
Nachttauchgänge wirklich außerordentliche Erlebnisse, gekrönt bspw.
mit einer stattlichen spanischen Tänzerin, waren ...
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Flora
Neben der Fauna zeigt auch die Flora wirklich sagenhafte Dinge! Als
herausragendste Merkmale dieser unbeschreiblichen Fülle seien
exemplarisch die bis zu 3 m im Durchmesser ausragenden Tischkorallen
genannt. Ebenso beeindruckend waren manche
Kelchkorallen, deren größte ebenfalls um die 2,5 - 3 m im Durchmesser
betragen mag. Ihres Aussehens wegen wird sie von allen Tauchern einfach nur
"Broccoli" genannt.
Alles in allem bot sich uns auch in bezug auf das pflanzliche Leben
eine atemberaubende Artenvielfalt, deren detaillierte Betrachtung diesen
Bericht unweigerlich sprengen würde.
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Sicherheit
Wenngleich es ohnehin keinen Grund gab, sich zu beklagen, so wäre es
sicherlich in puncto Sicherheit am wenigsten nötig gewesen.
Bevor man das erste mal ins Wasser kommt, findet (nach einer netten
Begrüßung) zunächst ein sehr ausgiebiges Briefing, zu allem, was die
Basis betrifft, statt. Erst danach kommt der obligatorische
Check-Tauchgang, auf dem man seine üblichen handwerklichen Fähigkeiten
demonstrieren darf, incl. Oktopus-Atmung und was alles so dazu gehört :-)
Angenehm ist uns aufgefallen, das man ab ca. 30 Tauchgängen
Erfahrung selbst und eigenverantwortlich tauchen gehen darf (also ohne
Guide). Ob man selbst gehen darf, liegt ohnehin im Ermessen der Basis
(sprich: des Tauchlehrers, der den Check-Tauchgang vornimmt). Natürlich
muß man nicht alleine loslegen, man kann jederzeit einen Instructor
oder Guide anfordern. Darüber hinaus kommen einige Urlauber daher, die
insofern alleine tauchen, als daß der Partner/die Partnerin (leider)
nicht taucht und sich daher schnell Buddy-Teams aus Leuten bilden, die
tauchmäßig solo sind. Auch so kann man sich abstimmen und mit
erfahreneren Tauchern losgehen. Aus unserer Erfahrung klappt das ganz
gut und bereitet eher Freude als Streß.
Hat man also nach ca. 15 Minuten seine Übungen beim Check
absolviert, wird man (vorausgesetzt die o.g. Erfahrung liegt vor) gleich
Unterwasser "entlassen" und kann sich umsehen, orientieren und
die Gegend auf eigene Faust erkunden. Navigieren und orientieren fällt
nicht schwer, da das Wasser auffällig klar ist und man je nach Richtung
ohnehin immer eine Riffwand an der linken oder rechten Schulter hat. Das
fällt also selbst wenig erfahrenen Tauchern wirklich sehr leicht.
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Service
Das, was die Basis über alle Maßen auszeichnet, ist der wahrlich
einmalige Service, den wir dort erlebt haben!
Zum Einen mangelt es nicht an Personal, zum Anderen sind alle sehr
freundlich und hilfsbereit.
Die Crew setzt sich aus europäischen Tauchlehrern und Guides
zusammen. Die Helfer sind ausnahmslos einheimische Ägypter. Gerade
letztere machen einen sagenhaften Service auf der Basis!
Wie bereits oben erwähnt, fängt der Spaß beim Tauchen damit an,
daß man (zwar angerödelt) aber ohne schwere Flasche auf den Jetty
geht. Dort wird man von den dienstbaren Geister vom Jetty empfangen, die
einem sofort das Jacket abnehmen, und mit der Flasche und dem Automaten fachgerecht zusammenbauen, sofern es nicht gerade voll ist auf der
Plattform (dann schafft man halt selber).
Man muß beim Zusammenbau der Ausrüstung keine Angst haben: Alle
Helfer auf dem Jetty sind erfahrene Taucher, so daß das alles auch
vernünftig gemacht wird, wovon man sich selbstverständlich selbst und
per Buddycheck vor dem Sprung ins Naß überzeugt.
Das tollste kommt dann aber erst, nachdem die Jungs einem das
Tauchgerät auf den Rücken gehievt haben: Man braucht sich wirklich
keinen Zwängen beim Anziehen der Flossen hinzugeben: "die machen
das!", will meinen, man legt seine Flossen auf den Boden, einer der
jederzeit tatkräftigen Helfer hockt sich auf die Flossen, so daß man
nur noch bequem hineinschlüpfen muß. Die Flossenbänder werden zu gezogen und los geht´s ... mit einem Schritt nach vorne ...
Herrlich ...!
Und nach dem Tauchgang ist des Services noch nicht genug getan. Man
steigt am Jetty über eine Leiter wieder aus dem Wasser. Kaum daß man/frau
in greifbare Nähe der freundlichen Helfer kommt, zieht es einen schon
geradezu am Flaschenventil nach oben. Kaum dort angekommen, wird das
Ventil geschlossen, die
restliche Luft aus dem Jacket abgelassen, die Flasche in
sekundenschnelle demontiert und man geht mit seinem nassen Gerödel
davon. Die Flasche bleibt auf dem Jetty, bis ein anderer Helfer sie
mittels einer Karre zum Füllen abtransportiert.
Das ganze Wesen der Helfer konzentriert sich dabei nicht nur auf das
reine Tun, sondern ist vielmehr gepaart mit deren Fröhlichkeit und
Schelmhaftigkeit. Ihr werdet daher verstehen, daß wir uns fast umarmt
haben, als die traurige Stunde des Abschieds für uns gekommen war ...
Im Rahmen des Service sollen zwei weitere tolle Punkte nicht
unerwähnt bleiben:
Die Basis bietet einen netten "Shuttle Service" für das
Tauchgepäck von und zum Hotel an. Man stellt sein ganzes Gerödel in
der Lounge ab und teilt der Reception mit, daß das Tauchgepäck zur
Basis soll (wohin auch sonst?). Das ganze Zeug wird dann von der Basis
abgeholt und vor Ort abgestellt. Man braucht sich also absolut nicht um
das Schleppen kümmern. Zurück geht´s nach dem Urlaub genauso.
Einfacher geht´s nicht!
Ebenfalls toll fanden wir den Service der Basis in bezug auf
Jeep-Safaris: Man stellt seine weiße Plastikbox mit allem Gerödel, das
auf dem Trip mit soll, einfach am Waschplatz ab. Die Crew belädt den
Anhänger mit allen Kisten und Kästen und los geht´s. Kaum angekommen,
rollen die fleißigen Helfer Teppiche aus, stellen alle Kisten in Reih
und Glied auf, so daß man sich nur noch in die Tauchkluft stürzen muß
und gut. Während man taucht, passen die Jungs auf alles auf. Nach dem
Tauchen packt man wieder alles in seine Kiste. Während heißer Tee
kredenzt wird, packen die Ägypter das ganze Gelumpe wieder auf den
Hänger, rollen die Teppiche ein und verstauen alles und ab geht´s. An
der Basis angekommen, werden alle Kisten abgeladen und direkt neben den
Waschbottichen abgestellt, so daß man direkt alles waschen kann.
Einfach Perfekt!
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Sonstiges
Verglichen mit Tauchen auf Kreta ist dieser Sport in Ägypten
geradezu spottbillig.
Selbst wenn man den bei Subex imensen Service berücksichtigt, ist
ein Tauchgang lange nicht einmal halb so teuer, wie einer auf Kreta.
Hierbei ist auch zu berücksichtigen, daß Subex (und die Basis im
Mövenpick insbesondere) zu den teuersten Basen am Roten Meer zählen.
Zieht man Preis, Service, Qualität und Erlebnis zusammen und vergleicht
den dafür zu zahlenden Preis mit dem Preis und der Leistung aus Kreta,
kommt doch ein erhebliches Ungleichgewicht zustande!
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Wie schon im Kreta-Bericht erwähnt, ist Tauchen auf Kreta (vgl. mit Ägypten)
sehr teuer. Es beschleicht einen dort (insbesondere im Vergleich zu Ägypten)
das Gefühl, hohe Preise für wenig Ausblick zu bezahlen.
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Nach allem, was ihr hier gelesen habt, könnt ihr Euch das Fazit
denken: Tolle Basis, toller Service, gute Preise und echt tolle Erlebnisse ...
Wir waren daher auch mit Sicherheit nicht zum letzten mal dort!
Bedanken wollen wir uns an dieser Stelle nicht zuletzt bei Harald
aus Wien, den wir (zusammen mit seiner nicht-tauchenden Frau Gaby) über
de.rec.sport.tauchen als netten
Buddy und Freund kennengelernt haben.
In diesem Sinne: Herzliche Grüße nach Wien und auf ein baldiges
zünftiges Wiedersehen bei ein paar "Stamperln"!!
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Alle Fotos auf dieser Seite wurden übrigens mit einer Unterwasser-
Leihkamera gemacht. Es handelt sich bei dem Modell um eine Kleinbildkamera
einfachster Bauweise mit eingebautem Blitz, die in ein entsprechendes
UW-Gehäuse aus Kunststoff eingesetzt werdem kann.
Wir finden: Erstaunlich gut für so wenig Technik und einen Blitz, der
kaum einer ist ...
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Als kleines Special haben
wir hier die Liste aller Fisch- und Pflanzenarten zusammengestellt, die
wir bei unseren Tauchtripps in & um El Quseir gesehen haben. Schaut
einfach mal rein und Ihr werdet von der dort zu sehenen und erlebenden
Vielfalt beeindruckt sein ...
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