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10 Tipps für Ägypten-Reisen
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Ägypten ist anders! Gerade das macht dieses Land mit seinen faszinierenden
Kulturdenkmälern und seinen netten Menschen attraktiv für eine Reise.
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Ägypten ist aber nicht nur kulturell ein interessanter Kontrast zu Europa,
sondern auch in ganz anderen Dimensionen: denen der Hygiene und der
Dienstleistungsbereitschaft ("Bakschisch" sei hier genannt, weiter
unten dazu mehr).
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Das Wichtigtste in einem Land wie Ägypten ist, durch umsichtige
Verhaltensweise nicht an "Pharao´s Rache" zu erkranken. Dazu
folgendes:
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Wasser - der Quell allen Lebens - ist in Ägypten zunächst ohnehin mal ein
sehr knappes Gut. Es ist aber auch wirklich Quell allen Lebens:
Bakterien, und und und ... Um Gesund zu bleiben sollte man daher folgende
Aspekte beachten.
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1. "Peel it, cook it, broil it or forget it!!!"
Man sollte (im Mövenpick haben wir damit wirklich keine Probleme gehabt)
ausdrücklich nichts zu sich nehmen (egal ob trinken oder essen), was
irgendwie mit Leitungswasser zu tun hat. Dazu zählen natürlich Eiswürfel
aber auch frischer Salat (wird mit Leitungswasser gewaschen/gereinigt)!!!
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2. Hände waschen!
Besser ist besser! Insbesondere dann, wenn man das ägyptische Geld anfaßt
(Details siehe unter Geld weiter unten)!!!
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3. Trinken, trinken, trinken!
Man muß in Ägypten wirklich sehr viel trinken. Es herrscht ein i.d.R. sehr heißes und vor allem
sehr trockenes Klima. In diesem Zusammenhang dehydriert man schnell, ohne es
nennenswert zu merken, bspw. schwitzt man auch kaum. Alleine schon um sich vor
(in Ägypten immer möglichen) Darm-Erkrankungen ("Pharao´s
Rache") zu schützen, sollte man wirklich viel (Wasser aus Flaschen,
Tee) trinken, was im Grunde auch nicht schwerfällt! Also rein mit dem
Zeug!
(Speziell für die Wasserbeschaffung im Mövenpick Resort El Quseir ist hier
ein Tipp vermerkt).
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4. Zähne putzen
Wir hatten mit dem Leitungswasser zum Mundausspülen kein Problem. Aber:
Leitungswasser niemals Trinken oder herunterschlucken! (Im
Zweifelfall putzt man sich die Zähne halt mit Mineralwasser).
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5. Geldscheine
Achtung beim Umgang mit den ägyptischen Geldscheinen! Man merkt alleine
schon beim Anfassen der Scheine, daß sie sich etwas schmierig anfühlen.
Unbedingt sauber sind sie auch nicht, um nicht zu sagen, daß sie sehr dreckig und
schmuddelig sind.
Wer Geldscheine in die Hand nimmt, hat das Gefühl, einen Belag auf den
Fingern zu haben, etwa so wie bei Fettcremes. Ißt man etwas, nachdem man
Geld in den Händen hielt und ohne sich die Hände vor dem Essen zu waschen,
braucht man sich (aus unserer eigenen Erfahrung :-) über das Weitere (Pharao´s
Rache) nicht mehr zu wundern!
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6. Portmonaie
In Zusammenhang mit dem Vorgenannten wundert es wohl kaum, daß man sich
besser ein altes Portmonaie eigens für die ägyptischen Pfunde mitnimmt.
Denn danach tut man da garantiert nichts mehr in die Geldbörse rein, außer
ägyptischen Pfundnoten!
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7. Was tun, wenn es einen nun doch erwischt hat?
Viel Immodium Akut nehmen ... bis es wieder aufhört :-) (das hilft
wirklich, auch wenn man am ersten Tag vielleicht 3 oder gar 4 nehmen muß).
In die Reiseapotheke gehört - eben für den Fall der Fälle - reichlich
davon. Von uns beiden habe ich (Ansgar) mich dort angesteckt. Nach allem was
sich rekonstruieren ließ, eben durch die dreckigen Geldscheine. Nach 2-3
Tagen war dann allerdings wieder alles ok.
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8. Scharfe Sachen
Wer gerne einen Whiskey, Cognac, Weinbrand oder andere harte Drogen dieser
Coleur zu sich nimmt, findet an der Hotelbar reichlich davon - zu
entsprechenden Preisen.
Kaufen kann man derartiges in Ägypten nicht. Weder im Hotel (bezogen auf das Mövenpick),
noch in Geschäften oder Läden.
Wer möchte, sollte sich daher im Koffer entsprechenden Vorrat mitnehmen!
Vielleicht hilft ein "Schäppschen am Abend" ja auch, sich gegen
Pharao´s Rache fit zu halten. Die Mediziner dürfen sich hierüber streiten.
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9. Backschisch (Teil 1)
Nein, das sind keine Backwaren, sondern das Trinkgeld was allenthalben und
allerorten nur zu gerne erwartet und genommen wird. Dazu folgendes:
Wer tut, soll auch dafür erhalten. Gerade in einem Land, wo das einfach
dazu gehört. Aber: Wer so BLÖD ist und bereits am Airport bspw. dem
Menschen, der den Kofferkulli heranschafft (man kriegt die vor die Nase
gestellt, holen kann man sich quasi keinen), das gibt, was der verlangt (in
unserem Fall: "5 Deutsch Mark"), der hat irgendwann in Mathe nicht
ganz aufgepaßt:
Jemand, der ein lieben langen Tag lang eine Sache tut, die 1 Minute je
Vorgang dauert, hat bei 5 DM je Vorgang ein "Nettoeinkommen" von
60 x 5 = 300 DM je Stunde. Sollen wir weiter vorrechnen, wieviel ein
durchschnittlicher Ägypter im Jahr verdient und was der so am Tag für
"Umsätze" macht? Ok, ihr habt verstanden.
Was aber gibt man so jemandem? Auch wenn er quengelt, nervt und nörgelt:
0,50 Euro reichen mehr als voll und ganz!!
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10. Backschisch (Teil 2)
oder: wie bezahlt man wenig und erzielt doch strahlende Gesichter?
Um eins vorweg zu nehmen: Ignorieren, Abhauen oder Falschgeld usw. zählt
nicht. Die Lösung ist hingegen so einfach wie kostengünstig: HARIBO (macht
Ägypter froh).
Es gibt von Haribo ein Tüte, in der sind lauter kleine Tütchen drin, bspw.
mit 10 Gummibären, 1 Lakrtizschnecke usw. usw. Wenn man sich nun mit
solchen Tütchen "bewaffnet" und dem Handaufhaltenden 0,50 oder gar 1 Euro
und ein paar Tütchen Haribos gibt (am besten eine ganze Handvoll - es sind
eh genug da), und auf Englisch dazu sagt, daß es sich um etwas zu Essen bzw. Süssigkeiten
handelt, sind einem strahlendste Gesichter sicher!
Was uns wenige Cent kostet, ist für unsere ägyptischen Mitmenschen wie
ausgiebiger Regen in der Trockenheit.
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