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Tauchen im Kulkwitzer See bei Leipzig
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Pfingsten 2003 haben wir uns zusammen mit einigen Freunden aus dem Sauerland
in Richtung Leipzig zum Kulkwitzer See aufgemacht. Bei bestem Wetter
haben wir dort ein (in jeder Hinsicht) sehr nasses Wochenende erlebt.
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Gleich vor weg sei angemerkt: Wir hatten schon viel von tollen Sichtweiten,
vielen Fischen und warmen Wasser gehört, aber wir waren angesichts der Tatsachen
dann doch völlig (und sehr positiv) überrascht!
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Das Wasser ist (selbst Anfang Juni) so warm, dass wir bequem ohne Handschuhe
tauchen konnten. Die Eisweste haben wir nur bei tieferen Tauchgängen benutzt.
Die Sicht war (für unsere Begriffe) bei allen Tauchgängen sensationell.
Erfahrenere Kollegen meinten, es wäre ein bischen trüb gewesen. Immerhin
hatten wir satte 10-15 m Sicht.
Wegen des langen Wochenendes wurde die Sicht von Tag zu Tag zwar schlechter,
aber es waren dennoch überzeugend gute Sichtverhältnisse.
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Fische gibt es im Kluki enorm viele zu sehen. Und es ist ausgesprochen
hell in dem See. Selbst auf 10 m Wassertiefe ist es unglaublich hell dort drin.
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Das Tauchen im Kulkwitzer See, einem ehemaligen renaturierten Braunkohletagebau
ist angenehm einfach: Das Ufer mündet von einer flachen Böschung, wo
man es ich bequem machen kann, sehr seicht in das Wasser. Anrödeln usw. ist daher
sehr bequem und angenehm möglich.
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Direkt am See befindet sich die Tauchschule und Füllstation "Delphin".
Das Füllen der Flaschen geht recht schnell und kostet ein paar Euro. Mitunter muss
man allerdings etwas Schlange stehen, denn zeitweise herrscht dort regelrecht Hochbetrieb.
Leider ist uns die Füllstation etwas merkwürdig gekommen, als wir Beate's
nagelneue 12 ltr. Langflasche füllen lassen wollten. Obwohl sichtbar brandneu,
hat man sich trotz in der Flasche eingeschlagener Daten und TüV-Siegel usw.
anfangs geweigert, die Flasche zu befüllen.
Wir haben uns dort (sicherlich verständlich) etwas schikaniert gefühlt.
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Beachtlich sind Fauna und Flora im Kulkwitzer See. Es gibt verschiedene antauchbare
Spots Unterwasser. Zu ihnen zählen div. Gerätschaften, u.a. eine Lore sowie
mehrere Gerüstplattformen auf verschiedenen Tiefen. überall sind ganze
Schulen von Barschen und Rotfedern zu sehen. Daneben finden sich Hechte und Karpfen usw.
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Speziell unter den Gerüstplattformen stehen die Fische oft in Schulen. Ihre
Angst vor Tauchern scheint begrenzt zu sein, wenngleich sie natürlich
insgesamt scheu sind.
Hier im Bild ein paar stattliche Rotfedern.
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Kaum verwunderlich, weil fast ständig Unterwasser, war bei unserem Trip auch
Diving Nobbi dabei ... ;-)
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Das umfangreiche Angebot an Fauna im Kulkwitzer See beinhaltet natürlich
auch prächtige Karpfen.
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Leicht zu übersehen sind Hechte, die oft gut getarnt zwischen den hochgewachsenen
Wasserpflanzen stehen.
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Wer sich gemütlich und mit Gespür und offenen Augen Unterwasser auf die Pirsch
macht, kann neben Hechten bspw. auch Krebse finden.
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Ein Taucher kommt selten allein: Diving Nobbi mit seiner besseren Hälfte Christel.
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Hier geht's zum zweiten Teil des Berichts über das Wochenende
am Kulkwitzer See
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